Sportküstenschifferschein (SKS)

Der SKS ist ein amtliches Befähigungszeugnis, das aber nicht zur Pflicht gemacht wurde. Er gilt nach den Richtlinien für deutsche Küstengewässer bis zu einem Abstand von 12 Seemeilen von der Küste.

Der SKS wird als amtliches Befähigungszeugnis für Segelyachten (unter Segel und Antriebsmaschine) und für Motoryachten (unter Antriebsmaschine) angeboten.

Der SKS ist der Einstiegsführerschein für das Segeln an der Küste. Es werden gute Seemannschaft und Kenntnis in der Küstennavigation gefordert. Voraussetzung für den Erwerb ist der Sportbootführerschein im Geltungsbereich Seeschifffahrtsstraßen (SBF-See) und die erfolgreiche Teilnahme an einer theoretischen und praktischen Prüfung.

Für die Zulassung zur praktischen Prüfung ist der Nachweis von 300 zurückgelegten Seemeilen auf einer Yacht im Küstenbereich Voraussetzung, die nach dem Erwerb des SBF-See gesegelt wurden.

Der Bewerber muss das 16. Lebensjahr vollendet haben. Ihm wird empfohlen, für die als Erfahrungsnachweis erforderlichen 300 Seemeilen eine ein- bis zweiwöchige Praxisausbildung zu absolvieren.

Ausbildung 2018

Die theoretische Ausbildung schließt an die Ausbildung zum SBF See an, jeweils dienstags um 18.30 Uhr im Clubhaus des SCS78.

Ausbildungsmaterial und -kosten

Lehrbuch von Axel Bark: Sportküstenschifferschein & Sportbootführerschein See in der 16. Auflage 2017, eine Übungsseekarte D49 sowie Begleitheft, Anlegedreieck, Kursdreieck, Druckbleistift, Taschenrechner, Stechzirkel und Fragebögen.

Die Ausbildungskosten betragen beim Segel-Club Sarstedt 112,50 €.

Zu diesen Kosten kommen noch:

  • die Prüfungsgebühren des Deutschen Segler-Verbandes für die theoretische und praktische
    Prüfung mit Ausstellungsgebühr für den Führerschein (siehe:
    http://www.pruefungsausschuss-hannover.org)

und

  • die Miete für die Yacht, auf der die praktische Prüfung für den SKS abgenommen wird.