Gehext, Gelacht, Getanzt – Walpurgisnacht im Segel-Club

11.05.2013 08:00

Kaum waren Hexen, Trolle, Teufel und Muggel im Segel-Club angekommen, begrüßte die Heilige Walburga alle Gäste – sie feiert nämlich am 30. April den Tag ihrer Heiligsprechung, auf den die Walpurgisnacht zurückgeht.
 
Und ihre Geschichte vertraute sie uns auch an: Einst sei sie bei einer Fahrt über den Ärmelkanal in Seenot geraten und habe die ganze Zeit im Gebet kniend an Deck verbracht, bis das Schiff heil in den Hafen von Antwerpen einlief. Daher gelte sie bis heute als Schutzpatronin der Seeleute und Schutzheilige gegen den Sturm.

Gestärkt mit einem Glas Schlangenblut, einer wunderbar vom Küchenmeister Torsten gehexten Bärlauchsuppe, Spanferkel und Sauerkraut konnten wir den Mai würdig oder besser tanzend begrüßen. Mangels Berg wurden die Hexentänze ins Clubhaus verlegt – da waren übrigens neben unzähligen Hexen auch jede Menge Fledermäuse, Spinnen und Spinnweben zu sehen!!
 
Dabei ist der Arbeitseinsatz doch noch gar nicht so lange her!

Vielen Dank an alle Organisatoren diese tollen Hexenparty!
 

Hier das Rezept der Hexensuppe reduziert auf haushaltsübliche Mengen (ca. 6 Personen ;-)))
 
1 ltr Brühe (Geflügel- oder Gemüsebrühe)
250 ml Sahne
50 g Butter
50 g Mehl
200 g Bärlauch
Pfeffer, Salz
 
Den frischen Bärlauch kleinschneiden (ist langfaserig) und im Mixer ggf. unter Zugabe von etwas Wasser pürieren. Mehlschwitze mit der Brühe aufkochen und dabei ganz viel rühren, dass keine Klümpchen entstehen. Die Sahne dazugeben und das Ganze abschmecken.
Sollte die Suppe zu flüssig sein, mit gefrorener Mehlbutter (dann muss die Suppe nochmal aufkochen) oder einem geschlagen Ei (dann darf die Suppe nicht mehr kochen!!!) legieren.
Zum Schluss den pürierten Bärlauch hinzufügen und entweder in Brottassen (Bäckerei Volkmann in Gleidingen) oder mit Croutons (in Butter gerösteten Weißbrotwürfeln) servieren.
 
Viel Spaß beim nachkochen und „Guten Appetit“.

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